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Training & Weiterbildung

Deep Dive Modul 1 – Agentic Systems Design: State Machines statt fragiler Prompt-Ketten

1 Tag Online live

Schulung: 640,00 € zzgl. MwSt.

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Das Training im Überblick

Was Sie mitnehmen.

Graph-basierte State Machines für belastbare Agenten-Architekturen.

Was lernen Sie im Training

In diesem halbtägigen Deep-Dive-Modul arbeiten Sie Online LIVE gemeinsam mit dem Trainer und maximal 11 weiteren Teilnehmenden direkt an einem realen Use Case aus Ihrem Arbeitsumfeld. Sie modellieren agentische Workflows als graph-basierte State Machines: mit klar definierten States, Events, Transitionen und Invarianten, mit Guard-Strategien, die Fehler früh abfangen, und mit Recovery-Pfaden für kritische Failure-Modes.


Das Modul ist Teil der 4-teiligen Deep-Dive-Reihe „Agentic AI im Produktivalltag”, aber vollständig eigenständig buchbar. Sie verlassen die Session nicht mit Theorie, sondern mit einem ausgearbeiteten Zustandsmodell für Ihren eigenen Use Case und einer priorisierten Guard- und Recovery-Roadmap für den nächsten Sprint.


Ziel der Schulung


So profitieren Sie von diesem Training in Ihrem Arbeitsalltag:

  • Sie modellieren agentische Workflows als explizite State Machines statt als implizite, fragile Prompt-Ketten.
  • Sie definieren States, Events, Transitionen und Invarianten so, dass Abläufe nachvollziehbar und testbar werden.
  • Sie entwickeln Guard-Strategien, die Fehler früh abfangen, ohne den Flow unnötig zu blockieren.
  • Sie planen Recovery-Pfade (Retry, Rollback, Escalation) für kritische Failure-Modes.
  • Sie erarbeiten ein konkretes Zustandsmodell für einen Use Case aus Ihrem eigenen Arbeitsumfeld.
  • Sie nehmen eine priorisierte Guard- und Recovery-Roadmap für die direkte Umsetzung im nächsten Sprint mit.


Der Nutzen für Sie


Stellen Sie sich vor, Ihr Onboarding-Agent verliert nach einem fehlgeschlagenen Tool-Aufruf den Kontext und springt in einen falschen Zustand – Nutzerdaten werden doppelt abgefragt, Schritte übersprungen, Vertrauen geht verloren.

Nach diesem Training haben Sie für genau solche Fälle ein explizites Zustandsmodell mit definierten Recovery-Pfaden zur Hand, statt den Fehler erst im Live-Betrieb zu entdecken.


Oder: Ihr Freigabe-Workflow lässt einen Vorgang trotz fehlender Pflichtdaten durchlaufen, weil keine harte Stop-Regel existiert. Im Training entwickeln Sie Guard-Regeln, die genau solche kritischen Übergänge zuverlässig abfangen – bevor sie im Betrieb zum Problem werden.


Der Effekt: Ihre Agenten-Workflows werden nachvollziehbar, testbar und im Betrieb kontrollierbar – eine wichtige Voraussetzung, um agentische Systeme über das Pilotstadium hinaus produktiv einzusetzen.


Themen im Detail

  1. Von impliziter Logik zu klaren State-Modellen: States, Events, Transitionen und Invarianten präzise definieren
  2. Guard-Strategien entwickeln, die Fehler früh abfangen, ohne den Flow unnötig zu blockieren
  3. Recovery-Pfade für kritische Failure-Modes planen (Retry, Rollback, Escalation)
  4. Anwendung auf einen realen Use Case aus Ihrem Arbeitsumfeld


So arbeiten wir

Kein Frontalvortrag, keine 80-Folien-Deck-Tour durch generische Agenten-Frameworks. Der Trainer moderiert entlang der realen Fälle der Teilnehmenden und arbeitet direkt am Artefakt – nicht an der Theorie. Kleingruppe (max. 12 Teilnehmende), damit Ihr konkreter Fall tatsächlich Raum bekommt.


Was das Training nicht ist: ein Tool-Tutorial für ein bestimmtes Framework (LangGraph, n8n o. ä.) und keine Einführung in Prompt Engineering. Wer fertige Patentrezepte von der Stange erwartet, wird enttäuscht – wer bereit ist, den eigenen Use Case einzubringen, bekommt eine Lösung, die für genau diesen Fall passt.


Wer sollte an der Schulung teilnehmen?
 

  • Sie sind AI/LLM Engineer, Platform- oder DevOps-Verantwortlicher und entwerfen oder betreiben Agenten-Workflows, die mehrere Schritte, Tools oder Freigaben umfassen.
     
  • Sie sind Tech Lead oder Engineering Manager und möchten Ihrem Team ein belastbares Vorgehen für die Architektur agentischer Systeme an die Hand geben.
     
  • Sie sind in einem Produktteam für AI-Features verantwortlich und erleben, dass Ihr Agent im Pilotbetrieb gelegentlich in unerwartete, schwer erklärbare Zustände gerät.
     
  • Sie haben erste agentische Workflows im Einsatz, arbeiten aber noch mit impliziter, in Prompts verstreuter Logik statt mit einem expliziten Zustandsmodell.

     

Vorkenntnisse

Grundverständnis moderner AI-Workflows und Software-Delivery. Das Modul ist unabhängig von den anderen Modulen der Reihe buchbar und durchführbar; Vorkenntnisse aus anderen Modulen der Reihe sind nicht erforderlich.

Empfohlene Vorstufe:
Wenn Sie noch keine praktische AI-Workflow-Erfahrung mitbringen, legen unsere KI-Grundlagen Schulung oder das KI-Practitioner-Training das nötige Fundament, bevor Sie in diese Deep-Dive-Reihe einsteigen.

Inhalte und Ablauf
Agenda   13:00 – 17:00 Uhr Quality, Safety & Trust für AI-Systeme Info Keine Prüfung vorgesehen. Rahmendaten Dauer 240 Min. (4 Std.), 1 Termin Format Online LIVE Max. Teilnehmende 12 Sprache Deutsch Hybrid- und Kompakt-Format sind nicht vorgesehen. Zertifikat Teilnahmezertifikat Experienced-Level für das Modul „Quality, Safety & Trust für AI-Systeme" (Deep Dive Reihe: Agentic AI im Produktivalltag). Bestätigt die im Modul vermittelten Inhalte. Bei Teilnahme an allen vier Modulen zusätzlich Teilnahmezertifikat Expert-Level für die gesamte Reihe. Materialien Vorlage/Canvas für die Safety-Gate-Map inkl. Mini-Eval-Set Session-Aufzeichnung Priorisierte Umsetzungs-Roadmap    
Häufige Fragen
Frequently Asked Questions Was unterscheidet dieses Training von einem Tutorial zu LangGraph, n8n oder einem anderen Agenten-Framework? Frameworks lösen die technische Implementierung. Dieses Training löst die vorgelagerte Architekturfrage: Welche States, Events und Invarianten hat Ihr Workflow überhaupt, unabhängig davon, mit welchem Framework Sie ihn später bauen? Das erarbeitete Zustandsmodell lässt sich in jedes gängige Framework übertragen. Wir betreiben bereits einen Agenten im Pilotbetrieb – brauchen wir das noch? Gerade dann. Das Training ist explizit für Teams gedacht, die schon einen laufenden oder kurz vor dem Rollout stehenden Agenten haben und an genau der Stelle hängen, an der die meisten Piloten scheitern: dem Übergang vom kontrollierten Demo-Umfeld in den unvorhersehbaren Produktivbetrieb. Reicht nicht ein gutes Prompt, um Fehlerfälle abzufangen? Nein – und das ist genau der Punkt des Trainings. Prompt-basierte Fehlerbehandlung ist implizit und nicht zuverlässig reproduzierbar. Ein explizites Zustandsmodell macht dieselbe Logik testbar, auditierbar und unabhängig von Modell- oder Prompt-Änderungen. Wir haben keinen “sauberen” Use Case – reicht ein noch unfertiger Workflow? Ja. Die Session ist bewusst so angelegt, dass auch unfertige oder erst geplante Workflows als Ausgangsbasis funktionieren. Wichtiger als ein perfekter Ist-Zustand ist die Bereitschaft, den eigenen Fall konkret einzubringen statt an einem Lehrbuchbeispiel zu arbeiten. Brauchen wir Programmierkenntnisse? Nein. Es werden keine Codebeispiele in einer bestimmten Sprache vorausgesetzt. Sie sollten aber mit den Grundbegriffen moderner AI-Workflows vertraut sein (siehe Vorkenntnisse). 4 Stunden für ein State-Machine-Design – reicht das wirklich? Für ein vollständig produktionsreifes Modell aller Randfälle nicht – das ist auch nicht das Ziel. Sie verlassen die Session mit einem priorisierten Zustandsmodell und einer Guard-/Recovery-Roadmap für Ihre kritischsten Fehlerfälle, die Sie im nächsten Sprint umsetzen und danach eigenständig weiter ausbauen können. Bleibt unser eingebrachter Use Case vertraulich? Ja. Ihr Use Case wird ausschließlich innerhalb der Session mit den anderen Teilnehmenden (max. 12) besprochen und dient Ihnen als eigenes Arbeitsergebnis. Es findet keine Weitergabe an Dritte statt. Warum Maxpert und nicht ein spezialisiertes AI-Beratungshaus? Der Trainer ist Head of AI bei Maxpert und baut selbst produktive, unternehmenskritische AI-Systeme – die Inhalte kommen aus dieser laufenden operativen Praxis, nicht aus lizenziertem Kursmaterial. Zusätzlich profitieren Sie von der über 30-jährigen Erfahrung von Maxpert als eigenständigem Trainingsentwickler ohne Subunternehmer-Netz. Was, wenn ich nach diesem Modul merke, dass ich mehr brauche als nur State-Machine-Design? Dafür gibt es die drei Folgemodule (Safety/Quality, Context Engineering, AI Ops) sowie das Gesamtpaket mit Preisvorteil.

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